Zwangsausschüttung in Meppen

Lotto Emsland

In der niedersächsischen Stadt Meppen gab es schon lange keinen Lottogewinner mehr. Die letzten 12 Ziehungen brachten keinen Gewinner hervor und der Jackpot vergrößerte sich auf satte 31 Millionen Euro. Nach den Regeln der deutschen Lottogesellschaften findet nach der zwölften erfolglosen Ziehung eine Zwangsausschüttung des Lottojackpots statt.

Die verschiedenen Gewinnklassen

Die Deutsche Lotto- und Totogesellschaft schreibt vor, dass der Jackpot spätestens in der 13.ten Ziehung ausgeschüttet werden muss. Wer träumt nicht davon eines Tages einen großen Lottogewinn ausgezahlt zu bekommen? In der Stadt Meppen rückte dieser Traum vor knapp 2 Wochen für jeden Lottospieler ein Stück näher. Denn am Mittwoch, den 14.09.2016, fand dort eine Zwangsausschüttung statt – der Jackpot enthielt 31 Millionen Euro. In einem solchen Fall gibt es mehrere Möglichkeiten der Gewinnverteilung. Gibt es einen oder mehrere Gewinner der Klasse 1, wird der Inhalt des Jackpots gleichmäßig unter Ihnen aufgeteilt. Wenn keiner der Spieler die 6 Richtigen plus Superzahl getippt hat, wird der Jackpot – Betrag unter den Gewinnern der Klasse 2, die 6 Richtige getippt haben, aufgeteilt. Sollte es auch keinen Gewinner in dieser Klasse geben, wird der Gewinn an die Gewinnklasse 3 ausgezahlt. In der Gewinnklasse 3 sind alle Spieler, die 5 Richtige plus Superzahl getippt haben.

Letzter großer Gewinn 2004

Zwangsausschüttungen sind relativ selten. Doch im Mai 2016 brachte eine solche Zwangsausschüttung einem Spieler einen Millionengewinn ein. Der Mann gewann mit nur sechs Richtigen ohne Superzahl 37 Millionen Euro. Im niedersächsischen Emsland wurde schon länger kein größerer Gewinn mehr ausgezahlt. Zwar wurden im letzten Jahr 100.000 Euro an einen KENO Spieler vergeben, doch einen Jackpotgewinn in Millionenhöhe gab es zuletzt im Jahr 2004. Der Gewinner erhielt damals über 9 Millionen Euro.

Quelle: noz.de