Spielhallen in Berlin Mitte

Spielhallen in Berlin Mitte

Von allen Bezirken in Berlin stehen in Berlin Mitte die meisten der 500 Spielhallen Berlins. In diesem Jahr sollen einige der Spielhallenbetriebe geschlossen werden. Doch aller Voraussicht nach wird sich die Umsetzung der neuen Gesetzeslage noch weiter zum Jahresende hinaus verzögern. Denn obwohl das neue Spielhallengesetz bereits seit einem halben Jahr Gültigkeit hat, müssen erst alle Betriebe geprüft werden, bevor ein Betrieb geschlossen werden kann.
Erst Prüfungen, dann Schließungen
Bisher wurde erst ein Drittel der Spielhallen auf Ihre Zuverlässigkeit geprüft. Die Zuverlässigkeitsprüfungen sollen bis zum Frühjahr 2018 endgültig abgeschlossen sein. In Berlin Mitte sind 145 Spielhallenbetriebe angesiedelt, dort vor allem in den Stadtteilen Moabit, Gesundbrunnen und Wedding. Das heißt, das in etwa ein Drittel der 500 Spielhallen Berlins in Berlin Mitte angesiedelt sind. Das neue Spielhallengesetz Berlins ist das am strengsten geregelte Spielhallengesetz in ganz Deutschland. Laut dem neuen Gesetz müssen in Berlin in Zukunft mindestens 500 Meter Abstand zwischen zwei Spielhallen


Einführung einer Wettbürosteuer

Sportwetten Grevenbroich

Die Stadt Grevenbroich führt ab dem 01. Januar 2017 eine Steuer für Wettbüros ein. Bisher wurde eine solche Steuer nur von Spielhallenbetreibern gezahlt. Die Betreiber von Wettlokalen sollen ab Januar für jede 20 Quadratmeter Fläche 200 Euro zahlen. Monika Stirken-Hohmann, Kämmerin der Stadt Grevenbroich, schätzt die zusätzlichen Einnahmen durch die neue Steuer auf etwa 36.000 Euro.
Eindämmung steht im Vordergrund
Die Stadt möchte mit der Einführung der Wettbürosteuer primär verhindern, dass weitere Wettlokale eröffnet werden. Derzeit gibt es in der Stadt Grevenbroich fünf Wettbüros. Studien zufolge haben Live – Wetten neben Glücksspielautomaten das zweithöchste Suchtpotenzial. Der Bürgermeister der Stadt Grevenbroich, Klaus Krützen, möchte aus diesem Grund die Zahl der Wettbüros eindämmen und damit effektiv gegen Spielsucht vorgehen. Der Steuersatz von 200 Euro für jede angefangenen 20 Quadratmeter ist bisher gängig und wird so bereits in anderen Gemeinden umgesetzt. Die Verabschiedung der Steuer muss nun noch von verschiedenen Ausschüssen genehmigt werden und soll


Wachsender Druck bei Spielhallenbetreibern

Illegales Glücksspiel

Anbieter von Glücksspielen haben es in jüngster Zeit nicht leicht. Die Neuregelungen des Glücksspielstaatsvertrages, deren Umsetzung 2017 geplant ist, veranlassen auch bei legalen Glücksspielanbietern große Existenzängste. Die Betreiber befürchten, dass es im nächsten Jahr einen radikalen Rückgang von Spielhallen geben wird, da die neuen Vorschriften unter anderem viel weniger Lizenzen zulassen und einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen fordern. Pro Standort wird ab kommendem Jahr nur noch eine Lizenz vergeben. Schätzungen zufolge bedeutet dies, dass es einen Spielhallenabbau von rund 80 Prozent geben wird. Einhergehend mit dem Abbau der Spielhallen werden auch bisherige Steuereinnahmen drastisch zurückgehen.
Illegale Angebote aus dem Internet
Neben dieser rückläufigen Entwicklung zieht es vor allem junge Spieler zu Angeboten aus dem Internet. Staatliche Glücksspielanbieter kritisieren diesen Trend stark, denn der Onlinemarkt ist nur schwer regulierbar und die Angebote zumeist illegal. Oftmals ist den Spielern nicht bewusst, dass sie Angebote von illegalen Anbietern nutzen. Viele Anbieter aus dem