Spielhallen in Berlin Mitte

Spielhallen in Berlin Mitte

Von allen Bezirken in Berlin stehen in Berlin Mitte die meisten der 500 Spielhallen Berlins. In diesem Jahr sollen einige der Spielhallenbetriebe geschlossen werden. Doch aller Voraussicht nach wird sich die Umsetzung der neuen Gesetzeslage noch weiter zum Jahresende hinaus verzögern. Denn obwohl das neue Spielhallengesetz bereits seit einem halben Jahr Gültigkeit hat, müssen erst alle Betriebe geprüft werden, bevor ein Betrieb geschlossen werden kann.
Erst Prüfungen, dann Schließungen
Bisher wurde erst ein Drittel der Spielhallen auf Ihre Zuverlässigkeit geprüft. Die Zuverlässigkeitsprüfungen sollen bis zum Frühjahr 2018 endgültig abgeschlossen sein. In Berlin Mitte sind 145 Spielhallenbetriebe angesiedelt, dort vor allem in den Stadtteilen Moabit, Gesundbrunnen und Wedding. Das heißt, das in etwa ein Drittel der 500 Spielhallen Berlins in Berlin Mitte angesiedelt sind. Das neue Spielhallengesetz Berlins ist das am strengsten geregelte Spielhallengesetz in ganz Deutschland. Laut dem neuen Gesetz müssen in Berlin in Zukunft mindestens 500 Meter Abstand zwischen zwei Spielhallen


Online – Glücksspielmarkt wächst

Glücksspiel im Internet

Im kommenden Jahr sind viele Schließungen von Spielhallen – und casinos geplant. Spieler könnten dann auf alternative Glücksspielangebote im Internet zurückgreifen und so könnte sich der Glücksspielmarkt mehr und mehr ins Internet verlagern. Die Regelungen, die im nächsten Jahr in Kraft treten sollen, wurden bereits im Jahr 2012 festgelegt.
Schließung vieler Spielhallen geplant
In Deutschland gibt es aktuell 700.000 spielsüchtige Menschen. Dabei hat sich der Markt in den letzten 20 Jahren stark verändert. Noch vor einigen Jahrzehnten konnten Spieler lediglich in Spielbanken und – casinos spielen. Heutzutage findet ein Großteil des Spielgeschehens im Internet statt – ein unkontrollierter und teilweise illegaler Markt. Die Regierung ist bisher ratlos und weiß nicht, wie sie kontrollierend auf diesen Markt eingreifen könnte. Ein erster Schritt gegen die Spielsucht soll die Schließung von etlichen Spielhallen sein. Somit wird der Betrieb vieler, der insgesamt 267.000 Spielautomaten in Deutschland, eingestellt. Der Glücksforscher Gerhard Meyer, der Leiter der Fachstelle für


Einnahmequelle Glücksspiel

Spielautomaten

Das Glücksspiel an Automaten ist nach wie vor beliebt in Deutschland. Für jeden verspielten Euro an den Glücksspielgeräten wurden in der Stadt Schortens bislang 12 Cent Vergnügungssteuer gezahlt. In der niedersächsischen Stadt summierten sich im letzten Jahr auf diesem Weg 295.000 Euro, die die Stadtkasse auffüllten. Nun soll der Steuersatz von 12 auf 20 Prozent angehoben werden. Die bisherigen jährlichen Umsätze lagen bei knapp 2 Millionen Euro.
Höherer Steuersatz bei sinkender Automatenzahl
Der neue Steuersatz soll im kommenden Jahr eingeführt werden. Nach der Zustimmung durch den Finanzausschuss muss nun noch der Rat endgültig entscheiden, ob der Steuersatz angehoben werden soll. Unklar bleibt, ob mit einer Erhöhung des Steuersatzes auch mehr Geld in die Stadtkasse fließen wird. Denn im Jahr 2017 endet auch die Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages aus dem Jahr 2012 und viele Spielcasinos werden Ihren Betrieb im Juni schließen müssen. In der Stadt Schortens gibt es aktuell 81 Spielautomaten, diese sind verteilt


Neue Gesetze stoßen auf Widerstand

Spielhallen in Papenburg

Der Jungunternehmer Jan Hendrik Meiners ist Betreiber mehrerer Spielhallen in Papenburg. Durch die geänderte Gesetzeslage muss auch er unter Umständen im kommenden Jahr einige seiner Spielhallenbetriebe schließen. Viele seiner 30 Spielautomaten befinden sich derzeit in Kneipen und Gaststätten. Daneben betreibt Meiners drei eigenständige Spielhallen, die er kürzlich von seinem Vater übernommen hat.
Losverfahren geplant
Die neuen Auflagen für Spielhallen, die ab dem 01. Juli 2017 umgesetzt werden sollen, könnten eine deutliche Einschränkung für den Betrieb des Jungunternehmers bedeuten. Der 22 – jährige Meiners kündigte bereits an im Ernstfall zu klagen und sich gegen die Gesetzeslage und das anstehende Losverfahren zu wehren. Spielhallen sollen ab kommenden Jahr einen Mindestabstand von 100 Metern zueinander einhalten. Erfüllen mehrere Spielhallen die geforderten Bedingungen soll ein Losverfahren darüber entscheiden, welcher Betrieb weiterhin bestehen bleiben darf. Viele Betreiber sehen sich aufgrund des willkürlichen Losverfahrens in Ihrer Existenz bedroht und drohen, wie Jan Hendrik Meiners, mit Gegenklagen. Die Unterstützung


Boomendes Spielgeschäft

Casino Mühlheim

In der Stadt Mühlheim werden aktuell 620 Spielautomaten betrieben. Laut neuesten Prognosen soll es in diesem Jahr einen Rekordumsatz geben, denn die Bürger von Mühlheim sollen so viel Geld wie noch nie in den Spielautomaten umgesetzt haben.
Umsatz in Millionenhöhe
Schätzungen zufolge liegt der Umsatz in diesem Jahr bei 16,7 Millionen Euro. Diese Zahl scheint umso erstaunlicher, da erst im Jahr 2012 durch den Glücksspielstaatsvertrag eine Eindämmung der Spielhallen und Spielautomaten angekündigt worden war. Seit 2006 hatte sich die Zahl der Spielhallen in Deutschland fast verdoppelt. Allein in Mühlheim stieg die Zahl von 32 Spielhallen im Jahr 2005 auf 62 Spielhallen im Jahr 2012 an. Die Zahl der Automaten stieg innerhalb der genannten 7 Jahre von 254 auf 637 Geräte an. Der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2012 sollte dieser Entwicklung entgegenwirken. Nach einer Übergangsfrist von 5 Jahren, jedoch spätestens zum 1. Dezember 2017, soll ein Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen eingehalten


Kontrolle aller Spielhallen

Casino Gladbeck

Im November nächstes Jahres endet die fünfjährige Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages. Demnach müssen alle Spielhallen eine neue Lizenz beantragen und nachweisen, dass sie den geänderten Mindestabstand untereinander und zu Schulstätten einhalten. Für die 25 in Gladbeck ansässigen Spielbetriebe wurde ein Mindestabstand von 350 Metern zu Schulbetrieben und anderen Spielstätten festgelegt. Spielhallenkomplexe sollen ab Ende des kommenden Jahres komplett abgeschafft werden.
Frist endet 2017
Für die Spielhallen gilt weiterhin, dass jeder Spielbetrieb dann auch nur noch bis zu 12 Spielautomaten aufstellen darf. Betreiber sind außerdem dazu verpflichtet, die Vorschriften bis Ende November 2017 umzusetzen, bis dahin können sie einen Antrag auf erneute Prüfung bei der Stadt Gladbeck stellen. Sollten die neuen Rahmenbedingungen bis dahin nicht erfüllt werden, muss der Betrieb geschlossen werden. Ob alle der 25 Spielhallen in Gladbeck überhaupt einen erneuten Lizenzantrag stellen, zeigt sich in den nächsten Wochen. Denn viele Betreiber wissen von vornherein, dass ihre Spielhalle die neuen Rahmenbedingungen nicht erfüllen


Das Ende einer Ära

Spielhalle und Sucht

In den kommenden Wochen ist es soweit. Viele Spielhallen müssen aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen schließen. Die Städte rechnen bereits jetzt mit einer riesigen Klagewelle, denn viele Spielhallenbetreiber fühlen sich nicht rechtmäßig behandelt. Unter Ihnen findet sich auch der Glücksspiel-Mogul Paul Gauselmann, der bereits jetzt ankündigte gegen die Willkürlichkeit der Schließungen vorzugehen.
Im Zweifel entscheidet das Los
Mit der ersten, im Jahr 1974 eröffneten Spielhalle Deutschlands, schuf Gauselmann die Grundlage für sein heutiges Glücksspielimperium. Nun soll ausgerechnet diese Spielhalle schließen. Die Entscheidung fiel durch ein Los. Die Spielhalle in Delmenhorst ist nur eine von vielen Spiellokalen, die in naher Zukunft schließen muss. Viele Städte stellen sich bereits jetzt auf unzählige Klagen und anschließende Verfahren ein. In Deutschland gibt es aktuell 316 000 Spielautomaten an denen zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen ihr Geld verzocken. Der Umsatz, der durch die knapp 9000 Spielhallen hierzulande erspielt wird, hat sich in den letzten 10 Jahren fast


Automatenmanipulation – Betrüger vor Gericht

Spielautomatenbetrug

Vergangenen Donnerstag begann der Prozess gegen zwei Automaten – Betrüger vor dem Essener Gericht. Der Fall der zwei Männer, die für Betrugsmaschen an Spielautomaten verantwortlich sein sollen, sorgte bereits im letzten Jahr für Schlagzeilen in ganz Deutschland. Angeklagt sind der Technische Leiter und der Geschäftsführer eines bekannten Automatenunternehmens. Die beiden Angeklagten, die mithilfe einer Verbrecherbande aus Gelsenkirchen Spielautomaten zu ihren Gunsten manipuliert haben sollen, müssen sich aktuell vor Gericht für ihre Taten verantworten.
Der Tatvorwurf
Die Manipulation der Automaten durch eine speziell veränderte Software bewirkte, dass die Spielautomaten einen geringeren Gewinnbetrag auszahlten, als es das Gesetz vorsieht. Obendrein konnten die Betrüger mithilfe der veränderten Software Spielautomaten komplett leeren, sodass sie zusätzlich hohe Geldbeträge erwirtschaften konnten. Die richtige Tastenkombination auf den Automaten veranlasste die manipulierten Geräte dazu, das gesamte Geld auszuschütten. Das so gestohlene Geld wurde anschließend von weiteren Komplizen eingesammelt. 2015 konnte die Verbrecherbande dann letztlich überführt werden. Die Polizei führte im


Berlin räumt auf

Berlin-Spandau

Derzeit gibt es im Stadtteil Berlin-Spandau 47 Spielcasinos. Mitte Juli dieses Jahres wird sich dieses Bild aber drastisch ändern, denn dann erlöschen die bisherigen Konzessionen und Casinos, die keine neue Lizenz genehmigt bekommen, müssen schließen. Die Zahl der Spielsüchtigen in Berlin liegt aktuell bei 50.000 und steigt stetig an, sodass bereits vor rund fünf Jahren eines der strengsten Spielhallengesetze überhaupt verabschiedet worden ist. Die Zahl der Spielhallen in Spandau reduzierte sich daraufhin minimal, doch in vielen anderen Stadtteilen gehören Spielhallen immernoch zum Straßenbild Berlins.
Neue Regelungen ab Juli
Das 2011 verabschiedete Gesetz beinhaltete einen fünfjährigen Bestandsschutz für bereits vorhandene Spielhallen, sodass diese bis Juli 2016 bestehen bleiben durften. Spielhallenbetreiber haben nun noch bis zum 5. Juli die Gelegenheit eine neue Casinolizenz zu beantragen, denn am 31. Juli 2016 endet die Übergangsfrist für die derzeit gültigen Lizenzen. Die neuen Vorschriften für Casinos sind um ein Vielfaches strenger geregelt, sodass unter anderem ein bestimmter


Vergnügungssteuer setzt sich durch

Vergnügungssteuer

Die Gemeinde Walheim im Landkreis Ludwigsburg bekommt ab dem 1. März eine Vergnügungssteuer. Diese Steuer betrifft allerdings nur einen einzigen Spielautomaten in der ganzen Gemeinde. Fraglich ist daher nun, inwiefern sich die neue Steuereinführung überhaupt rentiert.
Eindämmung der Spielsucht durch die Vergnügungssteuer
In der kleinen Gemeinde aus Baden Württemberg hat sich die Vergnügungssteuer durchgesetzt. Bereits ab dem 1. März dieses Jahres soll die Steuer auf alle Geräte in der Gemeinde erhoben werden. Das Problem ist, es gibt nur einen einzigen Gastwirt in ganz Walheim, der einen Spielautomaten betreibt. Aus diesem Grund bleibt nach wie vor zweifelhaft, ob sich die Einnahmen überhaupt lohnen. Der Bürgermeister Albrecht Dautel und der Gemeinderat haben erst kürzlich bekannt gegeben, dass sie sich für die Verabschiedung einer solchen Steuer entschieden haben. Der Finanzbeauftragte der Gemeinde, Jürgen Bothner, hat bereits Pläne für die zu erwartenden Einnahmen vorgesehen. Das Geld soll vorrangig als Zusatzeinnahme in den Gemeindehaushalt fließen. Gleichzeitig verspricht