Sind Fantasy Ligen ein nettes Hobby oder ein illegales Glücksspiel?

Fantasy Liga

Fantasy Ligen sind in den USA, nicht erst seit kurzem, ein weit verbreitetes Hobby. Auch der Konzern Yahoo gilt als einer der großen Player in diesem Bereich. Jetzt werden jedoch Gegenstimmen aus der Politik im Hinblick auf die Legalität des Geschäftsmodells laut.
Wie gut das Geschäft für die Betreiber von Fantasy Ligen tatsächlich läuft, wird vor allem daran deutlich, wenn man in den USA die Werbung betrachtet. Hier sieht man vermehrt Betreiber von Ligen für Fantasy Sports erscheinen. Das Spiel an sich ähnelt dabei Sportwetten durchaus. Auch die Start-Up Szene macht sich den Trend zu Nutze und es gibt einige Firmen mit starken Analystenbewertungen in diesem Bereich. Auch das Unternehmen Yahoo hat sein Engagement dahingehend stark ausgeweitet.
Ein paar Politiker sind jedoch der Meinung, dass es sich bei diesem Hobby um Glücksspiel handele, was in den meisten Staaten der USA nach wie vor illegal ist. Aus diesem Grund werden Anhörungen vor dem


Die erste Spielhalle nur für Frauen

spielgeräte

In Hagen hat ein Betreiber von 6 Spielhallen ein Experiment gewagt, indem er in einer Spielhalle nur noch Frauen den Zutritt gewährt. Er hat sich zu diesem Schritt entschlossen, als er bemerkte, dass immer mehr weibliche Kundschaft seine Etablissements aufsucht.
Derzeit sind acht Spielgeräte in der Spielhalle mit dem Namen „Lady“ im Einsatz. Das Angebot soll jedoch um einen Saal mit Billardtischen erweitert werden.
Eine Stammkundin gibt an im Durchschnitt drei Mal die Woche im „Lady“ zu verbringen und dabei bis hin zu einem Betrag von 70 Euro zu setzen. Sie lobt die Idee des Betreibers, da man als Frau nicht von Männern belästigt wird und sich in entspannter und spaßiger Atmosphäre mit anderen Frauen austauschen kann. Persönlich betreibe sie dieses Hobby, da es ihr dabei hilft nach der Arbeit gut runterzukommen. Die Spielhalle lässt sich also durchaus mit einem Kaffeeklatsch mit Freundinnen vergleichen.
Der sozialpsychiatrische Dienst von Hagen findet die Idee des


Die Verschärfung der Glücksspielkontrollen in Tirol

Casino Roulette

Laut den aktuellen Gesetzen dürften in Tirol, außer drei Casinos und übriger WinWin Standorte, keine weiteren Glückspielautomaten in Betrieb sein. Auch außerhalb von Tirol findet eine Beschränkung des kleinen Glückspiels Anwendung. In der Realität steigt die Anzahl von nicht legalen Glücksspielautomaten jedoch an. Schätzungen zu Folge liegt die Anzahl solcher Automaten bei ca. 9000 Geräten, wobei ca. 10% in Tirol stationiert sein sollen.
Karl Stoss, der Casinos- und Lotterien-Generaldirektor, gibt an nicht zu verstehen, wieso keine härteren Kontrollen durchgeführt werden, um den verlorenen Steuereinnahmen gerecht zu werden. Zudem ist es, laut seiner Aussage, keine hinreichende Begründung den Personalmangel für die Untätigkeit in dieser Sache anzugeben. Auf der einen Seite werden Sportwetten hinsichtlich der Limits äußerst genau reguliert und trotzdem wird gegen den illegalen Betrieb von Automaten nichts unternommen.
Die mangelnde Durchsetzung der gesetzlichen Vorschriften ist zudem nicht nur auf den Betrieb illegaler Automaten beschränkt, sondern gilt auch für Online-Glücksspiele. Die Seiten


Casino-Reisen in Deutschland

In den USA gibt es nicht in jeder Stadt die Möglichkeit an Echtgeld Spielen teilzunehmen. Spielhallen, wie man sie bei uns in Deutschland kennt, gibt es dort nicht. Online-Glückspiel ist verboten. Kein Wunder also, dass der Amerikaner eine Reise macht um seinem Glück zu folgen. Als Alternative zu den Casino-Hochburgen wie Las Vegas, Reno oder Atlantic City sind Casino-Schiffe ein probates Vergnügungsziel. Auch in Deutschland gibt es “den Roulettetisch auf See”. Im Norden gibt es Mini-Kreuzfahrten an Ost- und Nordsee. Im Binnenland Fluss-Casinofahrten, die allerdings noch ohne Echtgeld arbeiten.
Professionelle Croupiers, modernes Equipment und zusätzlich Entertainment, Verpflegung, sowie wunderschöne Aussicht und Atmosphäre garantiert. Beim “rien ne va plus” sich den Wind um die Nase wehen zu lassen mit einem Glas Sekt in der Hand. Ein schöner Moment.
Diese Casino-Kurztrips sind eine gute Möglichkeit um zu testen, ob man für Kreuzfahrten geeignet ist. Die Kreuzfahrtriesen wie Aida oder Carnival Cruises bieten auf den meisten Strecken auch das Glückspielerlebnis mit an.


Die Wettindustrie finanziert die Fußball Bundesliga in Deutschland

fc-koeln

Ganze vier Vereine haben sich aktuell für die kommende Saison und darüber hinaus die finanzielle Unterstützung aus der Lotterie- und Glücksspiel-Branche sichern können.
Einen Teil der satten Einnahmen dieser Branche gehen an den Staat, ein Teil geht nun auch in den Sport. Im Gegenzug gibt es eine ordentliche Imageverbesserung.
Beim VFB Stuttgart hat sich die staatliche Lotto-Toto Gesellschaft Baden-Württemberg eingekauft. Es handelt sich hierbei um ein Zwei-Jahres-Premium-Sponsoringpaket.
Für den Verein ist die Partnerschaft mit einem Glückspielpartner allerdings nicht neu. Der Vertrag ersetzt die bisherige Zusammenarbeit mit Interwetten. Nach Informationen von Sponsors.de beläuft sich der finanzielle Zuschuss auf 250-300.000 Euro jährlich.
Der 1 FC Köln hat nach harten Verhandlungen und dem Aufstieg in die erste Bundesliga die Premiumpartnerschaft mit Betsafe.com verlängern können. Die Nutzung des Trainingslagers in Kitzbühel und die Teilnahme am Betsafe-Cup inklusive.
Die Stadienpräsenz und die Aktivitäten in den sozialen Medien haben in Köln zu einem wahren RUN auf Onlinewetten geführt.
Bei TipWin und Hannover


EU-Kommission droht Deutschland mit Vertragsverletzungsverfahren

EU Kommission

Seit der Glücksspielstaatsvertrag im Jahr 2011 aufgesetzt wurde steht er unter heftiger Kritik der EU-Kommission und der Vereinigungen für Glücksspiel in Deutschland. Nun hat die EU-Kommission ihren Standpunkt in einem EU-Pilot bekräftigt, was die Vorstufe eines Vertragsverletzungsverfahren ist. Die größten Kritikpunkte sind weiterhin das Sportwetten-Monopol, die Verbote von Online Casinos und Online Poker-Angeboten und die Einschränkung der Lotterien. Des Weiteren kritisierte die Kommission auch die generell uneinheitlichen Regulierungen für Glücksspiel. Zum Beispiel sollten 20 Sportwetten-Konzessionen vergeben werden, wobei diese Vergabe allerdings letztes Jahr gescheitert ist.
Renatus Zilles, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Verbandes für Telekommunikation und Medien (DVTM) sagte aus, dass der Glücksspielstaatsvertrag gescheitert sei und das Land eine neue liberale, berechenbare und verbraucherfreundliche Regulierung benötige. Der Verband fordert eine Debatte, die die Regulierung des Glücksspiels in Deutschland neu aufstellen soll. Da die Beliebtheit von Online Glücksspiel immer weiter steigt ist es wichtig dieses sicher für Staat und Spieler zu integrieren.
Laut Glücksspielstaatsvertrag


Neue Gutachten: Glücksspielstaatsvertrag verstößt gegen EU-Recht

Eu Kommission

Der Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland ist immer wieder Teil von Debatten. Jetzt haben zwei unabhängige Professoren Gutachten vorgelegt, die die rechtliche Lage des Glücksspielstaatsvertrages beurteilen, und beide kommen zu dem eindeutigen Schluss, dass die Regelungen illegal sind und gegen das Europarecht verstoßen.
Der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Hans Dieter Jarass zeigt in seinem Gutachten auf, dass der Glücksspielstaatsvertrag zum einen gegen das EU-Recht verstößt und zum anderen auch die selber gesetzten Ziele verfehlt. Das Staatsmonopol für Lotterien ist entgegen der EU-Richtlinie für Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit und da es keine ausreichende Rechtfertigung für dieses Monopol gibt, ist es rechtwidrig. Die Begründung war ein Monopol zu haben, um die Spieler zu schützen und kriminelles Verhalten einzudämmen. Allerdings ist davon nichts zu spüren. Ganz im Gegensatz dazu sind die Werbeausgaben der Lotterien um 50% gestiegen, was im Gegensatz zum Spielerschutz steht und damit das Ziel verfehlt wurde. Das Staatsmonopol greift zusätzlich auch in die unternehmerische Freiheit


EU Kommission plant keine EU-übergreifenden Glücksspielgesetze

EU Kommission

Das Glücksspiel in Europa ist schon seit einigen Jahren ein kritischer Punkt, an dem sich die Meinungen der Länder spalten. Es ist zwar auf der einen Seite so, dass die Länder alle ihre eigenen Glücksspiel-Gesetze verabschieden dürfen, diese sollen aber mit EU-Recht konform sein und den freien Handel von Dienstleistungen nicht beeinträchtigen. Das ist allerdings in vielen Ländern nicht der Fall, wie auch in Deutschland und Österreich. Hier gibt es keine richtige Regelung und Online Glücksspiel, Sportwetten und Poker sind weiterhin bei den meisten Anbietern verboten.
Die Europäische Kommission hat nun bestätigt, dass es keine einheitliche Gesetzgebung für Glücksspiel in Europa geben wird und die Länder weiterhin ihre eigenen Gesetze verabschieden dürfen. Das wurde nun von der EU Kommissarin Elżbieta Bieńkowska bestätigt, nachdem EU Parlamentsmitglied Mara Bizzotto um Aufklärung über die Regelungen gebeten hatte. Angestoßen hatte die Anfrage das Verbot der Spielautomaten in Wien, welches geschätzte 43 Millionen Euro weniger für


Pentagon-Angestellte benutzten Firmen-Kreditkarten für Glücksspiel

Pentagon

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass einige Angestellte des US-Amerikanischen Verteidigungsministeriums Pentagon die von der Regierung ausgestellten Kreditkarten für die dienstliche Nutzung auch für private Zwecke benutzt haben, dabei vor allem Glücksspiel und Dienste in Erotik-Clubs. Dieses kam in einer internen Prüfung zum Vorschein. Die Kreditkarten sind eigentlich zur Kostendeckung für Spesen auf Dienstreisen und dürfen nicht für private Zwecke benutzt werden.
Um wie viele Angestellte es sich bei dem Vorfall handelt ist nicht bekannt gegeben worden, aber es wurden fast $1 Million für Glücksspiel und fast $100.000 in den Erotik-Clubs ausgegeben. Es sind sowohl zivile, als auch militärische Angestellte, die die Kreditkarten in Casinos von Las Vegas und Atlantic City benutzten. Warum die Angestellten die Kreditkarten benutzt haben ist unklar, ein Grund kann aber sein, dass sie nicht wollten, dass die Beträge auf den eigenen Kreditkarten auftauchen, damit zum Beispiel der Ehepartner nichts davon mitbekommt.
Viele der Beschuldigten haben die Kosten


Zukünftig weniger Spielhallen im Saarland

Saarland

Immer mehr Bundesländer in Deutschland verschärfen ihre Gesetze für die Spielhallen und schränken die Betreiber immer mehr ein. Einer der Gründe ist der Spieler- und Jugendschutz. In Berlin werden die neuen Gesetze schon umgesetzt, wobei aber viele Betreiber noch Konzessionen bis 2016 haben und diese daher weiter ihr Geschäft offen halten dürfen. Ab 2016 wird sich aber die Anzahl der Spielhallen reduzieren, da dann Filialen an illegalen Standorten geschlossen werden.
Im Saarland werden derzeit 145 Spielhallen betrieben. Auch hier werden in Zukunft viele Filialen schließen müssen, da sie die vorgegebenen Mindestabstände zwischen den einzelnen Spielotheken von 500m nicht einhalten oder andere Auflagen des Spielhallengesetzes nicht erfüllen. In dem Spielhallengesetz sind unter anderem auch Öffnungszeiten, maximale Anzahl an Spielautomaten und der Umgang mit Werbemaßnahmen festgelegt Es wird erwartet, dass über 50% aller Spielhallen im Saarland schließen müssen. Für einige Anbieter, die zum Teil Millionen investiert haben ist das natürlich eine Katastrophe, ganz