PokerStars und Full Tilt Poker für $4,9 Milliarden an Amaya Gaming verkauft

Vor einigen Tagen hat die Rational Group dem Verkauf von PokerStars und Fulltilt Poker für 4,9 Milliarden Dollar an Amaya Gaming, einem kleineren kanadischen Unternehmen für Glücksspielgeräte, zugestimmt. Am 30. September wird dieser Vertrag dann in die Realität umgesetzt werden.

Full Tilt und PokerStars – die beliebtesten Pokerräume der Welt

Auf den beiden Webseiten PokerStars und Full Tilt Poker sind mittlerweile über 85 Millionen Spieler registriert. Damit gehören die Webseiten zu den lukrativsten der Welt. In den USA ist Online Glücksspiel bis Dezember 2011 verboten gewesen. Nach rechtlichen Problemen wurde Pokerstars kurzzeitig geschlossen und musste im Jahr 2012 dann 731 Millionen Dollar Strafe zahlen, da es wegen Geldwäsche verklagt wurde. Mittlerweile etabliert sich das Unternehmen aber wieder, obwohl es dem Unternehmen schwer fällt, ihre Position auf dem US-amerikanischen Markt zu festigen.

Die Finanzierung dieses Handels und was sich Amaya erhofft

Das kanadische Unternehmen Amaya holte sich die finanzielle Unterstützung von den Geldgebern Deutsche Bank AG, Barclays Plc, Macquarie Group Ltd. und Blackstone Group LP. Durch diese Übernahme wird die Amaya Gaming Group Inc zum weltweit größten Online Glücksspiel Unternehmen. An der Leitung von der Rational Group soll sich auch vorerst nichts ändern und der Betrieb wird normal weitergehen. Für die Spieler wird sich also nichts ändern. Im Gegenteil, das Angebot soll sogar noch ausgebaut werden. Das Unternehmen erhofft sich, dass diese Fusion einen positiven Effekt haben wird, und dass durch die neue Zugehörigkeit die Etablierung auf dem amerikanischen Markt vorangetrieben werden wird.

Quelle: www.forbes.com