Boomendes Spielgeschäft

Casino Mühlheim

In der Stadt Mühlheim werden aktuell 620 Spielautomaten betrieben. Laut neuesten Prognosen soll es in diesem Jahr einen Rekordumsatz geben, denn die Bürger von Mühlheim sollen so viel Geld wie noch nie in den Spielautomaten umgesetzt haben.
Umsatz in Millionenhöhe
Schätzungen zufolge liegt der Umsatz in diesem Jahr bei 16,7 Millionen Euro. Diese Zahl scheint umso erstaunlicher, da erst im Jahr 2012 durch den Glücksspielstaatsvertrag eine Eindämmung der Spielhallen und Spielautomaten angekündigt worden war. Seit 2006 hatte sich die Zahl der Spielhallen in Deutschland fast verdoppelt. Allein in Mühlheim stieg die Zahl von 32 Spielhallen im Jahr 2005 auf 62 Spielhallen im Jahr 2012 an. Die Zahl der Automaten stieg innerhalb der genannten 7 Jahre von 254 auf 637 Geräte an. Der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2012 sollte dieser Entwicklung entgegenwirken. Nach einer Übergangsfrist von 5 Jahren, jedoch spätestens zum 1. Dezember 2017, soll ein Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen eingehalten


Geldstrafe verhängt

Bußgeld Spielcasino

Ein Betreiber eines illegalen Spielcasinos aus Berlin Mitte wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 41.500 Euro verdonnert. In Berlin Mitte wird seit einiger Zeit vermehrt gegen Betreiber illegaler Spielstätten vorgegangen. Wie sich zeigt sehr erfolgreich. Das verhängte Urteil könnte der Beginn einer Reihe von Urteilen sein, denn es liegt nahe, dass der Fall Berlin Mitte kein Einzelfall ist.
Fehlende Lizenzen
Illegale Spielhallen sind ein weit verbreitetes Phänomen in Berlin. Der Betreiber der illegalen Spielhalle in Wedding wurde zu 41.500 Euro Bußgeld verurteilt. In der hohen Bußgeldsumme enthalten sind 1000 Euro Strafe für das Fehlen einer Spielhallenlizenz und weitere 500 Euro für die nicht vorhandene Geeignetheitsbescheinigung des Betreibers. Weiterhin wurde eine Verfallssumme in Höhe von 40.000 Euro festgelegt. Diese Summe wurde mithilfe einer Computersoftware durch das LKA bestimmt. Die Verfallssumme beschreibt die Geldsumme, die der Betreiber durch die Spielhalle vermutlich erwirtschaftet hat – in diesem Fall 40.000 Euro. Gleichzeitig ist es auch


Das Auf und Ab einer Spielbank

Spielbank Potsdam

Die Spielbank in Potsdam hat in den letzten Jahren immer mehr Konkurrenz von verschiedenen Seiten bekommen. Neben Spielhallen und Wettbüros ist vor allem auch die steigende Zahl an Onlinecasinos der Grund für die rückläufigen Einnahmen und Besucherzahlen der Spielbank.
Hohe Verluste in den letzten 10 Jahren
Obwohl viele der Onlinecasinos nicht legal sind, steigt ihre Zahl seit 10 Jahren zunehmend völlig unkontrolliert. Wettbüros, Spielhallen und Onlinecasinos locken die Kunden durch flexible und jederzeit verfügbare Angebote. Spielbanken, wie die ehemalige Spielbank in Frankfurt, können da nur schwer mithalten. Sie musste im letzten Jahr aufgrund hoher Verluste schließen. Von einer Schließung ist die Potsdamer Spielbank noch weit entfernt, doch die Einnahmeverluste und der Rückgang der Besucherzahlen machen sich finanziell stark bemerkbar. Verglichen mit den Jahren nach der Eröffnung, in denen die Umsätze bei mehr als 10 Millionen Euro pro Jahr lagen, gingen die Einnahmen ab dem Jahr 2007 und in den darauffolgenden Jahren stark


Legales Glücksspiel im Internet

Spielbank Online

Anlässlich der steigenden Zahl illegaler Onlinecasinos steht derzeit eine Legalisierung einzelner Onlineanbieter im Gespräch. Otto Wulferding, Chef des Deutschen Spielbankenverbandes, verspricht sich durch eine Öffnung des Onlinemarktes mehr Kontrolle durch den Staat. Wulferding hofft, dass sich durch die Legalisierung des Marktes auf der einen Seite, illegale Glücksspielangebote auf der anderen Seite eindämmen lassen.
Onlineboom der Branche
Der Spielbank – Chef spricht sich dafür aus, dass Spielbanken neben ihrem Alltagsgeschäft auch Glücksspiel im Internet anbieten dürfen, mit dem Vorteil, dass Glücksspiel im Internet für den Staat kontrollierbar und dadurch fair bleibt. Der Glücksspielmarkt entwickelt sich seit einigen Jahren weg von Casinos und Spielbanken hin zu Angeboten aus dem Internet. Hinzu kommt, dass viele Spiele mittlerweile auch als mobile Version auf dem Smartphone oder Tablet verfügbar sind, sodass Spieler bequem von unterwegs aus einen Zugang zu verschiedenen Seiten haben. Viele der Glücksspielseiten aus dem Internet sind jedoch illegal. Spielbanken und Casinos verlieren zunehmend den


Kontrolle aller Spielhallen

Casino Gladbeck

Im November nächstes Jahres endet die fünfjährige Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages. Demnach müssen alle Spielhallen eine neue Lizenz beantragen und nachweisen, dass sie den geänderten Mindestabstand untereinander und zu Schulstätten einhalten. Für die 25 in Gladbeck ansässigen Spielbetriebe wurde ein Mindestabstand von 350 Metern zu Schulbetrieben und anderen Spielstätten festgelegt. Spielhallenkomplexe sollen ab Ende des kommenden Jahres komplett abgeschafft werden.
Frist endet 2017
Für die Spielhallen gilt weiterhin, dass jeder Spielbetrieb dann auch nur noch bis zu 12 Spielautomaten aufstellen darf. Betreiber sind außerdem dazu verpflichtet, die Vorschriften bis Ende November 2017 umzusetzen, bis dahin können sie einen Antrag auf erneute Prüfung bei der Stadt Gladbeck stellen. Sollten die neuen Rahmenbedingungen bis dahin nicht erfüllt werden, muss der Betrieb geschlossen werden. Ob alle der 25 Spielhallen in Gladbeck überhaupt einen erneuten Lizenzantrag stellen, zeigt sich in den nächsten Wochen. Denn viele Betreiber wissen von vornherein, dass ihre Spielhalle die neuen Rahmenbedingungen nicht erfüllen


Eindämmung der Spielhallen ab 2017

2017 Wuppertal

Im kommenden Jahr sollen die Änderungen des aus dem Jahr 2012 stammenden Glücksspielstaatsvertrags umgesetzt werden. Ab Ende November 2017 werden die neuen Vorschriften dann auch die nordrhein-westfälische Stadt Wuppertal betreffen. Dort gibt es aktuell immer noch 40 Wettbüros und 70 Spielhallen, die sich in bestimmten Stadtgebieten ballen. Ab dem 30. November 2017 müssen mindestens 350 Meter zwischen einzelnen Spielstätten liegen. Für die Betreiber endet im kommenden Jahr schließlich eine Übergangsfrist, denn dann enden die bisherigen Konzessionen und die Betreiber müssen eine neue Lizenz beantragen.
Deutliche Einschränkungen für Betreiber
Das Wuppertaler Ordnungsamt stellt sich bereits jetzt auf eine große Zahl neuer Anträge im nächsten Jahr ein. Der Oberstadtdirektor von Wuppertal, Johannes Slawig, hofft, dass sich die neue Gesetzeslage positiv auf das gesamte Stadtbild auswirken wird, sich die Zahl der Spielhallen deutlich reduzieren wird und sich die problematischen Ballungszentren auflösen werden. Neben den Mindestabstandsregelungen sind künftig auch Werbemaßnahmen beschränkt und Casinokomplexe verboten. Weiterhin soll


Der Alltag eines Croupiers

croupier roulette

Der Beruf des Croupiers passt nicht zu jedem. Die Arbeitszeiten sind immer nachts und von den Wochenenden bleibt am Ende nicht viel übrig. Der 51 – jährige Dietmar Schier beginnt seine Schicht jeden Abend um 19 Uhr. An das tägliche Tragen von Anzug und Krawatte hat er sich nach nun 28 Jahren als Croupier in der Spielbank Trier gewöhnt. Und selbst der späte Arbeitsbeginn macht ihm nach so einer langen Zeit nichts mehr aus. Vielmehr hat sich sein Leben und auch sein Körper an seinen ungewöhnlichen Arbeitsrhythmus angepasst. Zeit für die Familie bleibt auch.
Das muss ein Croupier mitbringen
Das Wichtigste für ihn ist, dass er auch nach so einer langen Zeit noch Freude an seinem Beruf hat. 1988 fing Dietmar Schier in der Trier Spielbank als Saalassistent an zu arbeiten. Für die Ausbildung zum Croupier entschied er sich dann nach einigen Monaten, in denen er sich bereits gut an den Arbeitsrhythmus


Wetten erlaubt?

Powerball

Ausländische Lottoanbieter, wie die USA oder Spanien locken oftmals mit riesigen Jackpotsummen. Begehrt sind die vor allem die Spiele “Powerball”, “Mega Millions” oder das spanische Spiel “El Gordo”. Doch als deutscher Spielteilnehmer bewegt man sich rechtlich gesehen in einer undurchsichtigen Grauzone. Was erlaubt ist und bei welchen Anbietern man sich als Deutscher strafbar macht, ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt.
Zwischen deutschem und EU – Recht
Tatsache ist, dass ausländische Anbieter keine deutsche Lizenz besitzen und somit unerlaubtes Glücksspiel betreiben. Ausländische Anbieter argumentieren indessen, dass das deutsche Glücksspielgesetz ein Verstoß gegen das europäische Recht ist und der EU-Dienstleistungsfreiheit widerspricht. Fakt ist auch, dass es derzeit keine strafrechtlichen Konsequenzen für Teilnehmer illegalen Glücksspiels gibt. Denn dahingehend sind sich sowohl der Rechtsexperte Prof. Dr. Martin Heger, als auch der Sprecher von Lottoland, Dr. Rolf Stypmann, einig: Das staatliche Glücksspielmonopol ist längst überholt und damit auch das deutsche Glücksspielgesetz.
Der Weg zum Gewinn
Ein Anspruch auf


Das Ende einer Ära

Spielhalle und Sucht

In den kommenden Wochen ist es soweit. Viele Spielhallen müssen aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen schließen. Die Städte rechnen bereits jetzt mit einer riesigen Klagewelle, denn viele Spielhallenbetreiber fühlen sich nicht rechtmäßig behandelt. Unter Ihnen findet sich auch der Glücksspiel-Mogul Paul Gauselmann, der bereits jetzt ankündigte gegen die Willkürlichkeit der Schließungen vorzugehen.
Im Zweifel entscheidet das Los
Mit der ersten, im Jahr 1974 eröffneten Spielhalle Deutschlands, schuf Gauselmann die Grundlage für sein heutiges Glücksspielimperium. Nun soll ausgerechnet diese Spielhalle schließen. Die Entscheidung fiel durch ein Los. Die Spielhalle in Delmenhorst ist nur eine von vielen Spiellokalen, die in naher Zukunft schließen muss. Viele Städte stellen sich bereits jetzt auf unzählige Klagen und anschließende Verfahren ein. In Deutschland gibt es aktuell 316 000 Spielautomaten an denen zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen ihr Geld verzocken. Der Umsatz, der durch die knapp 9000 Spielhallen hierzulande erspielt wird, hat sich in den letzten 10 Jahren fast


Keine zusätzlichen Einnahmen durch Wettbüros

Sportwetten

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden werden derzeit 17 Wettbüros betrieben. Aktuell zahlen die Betreiber der Wettstätten jedoch keine Steuern an das Land, denn die sächsische Stadt möchte keine Wettbürosteuer erheben, wie durch den Oberbürgermeister Dirk Hilbert aus der FDP bekannt gegeben wurde.
Wettbürosteuer in NRW
Thomas Blümel, Finanzpolitiker und SPD Stadtrat der Stadt Dresden, verwies in diesem Zusammenhang auf einen Entscheid des Oberlandesgerichts in NRW. Demnach darf die Stadt Dortmund eine Wettbürosteuer erheben, die von Betreibern an das Land NRW gezahlt werden muss. Veranstalter von Sport – und Pferdewetten, in deren Wettbüros Wetten live mitverfolgt werden können, müssen laut dem Gerichtsentscheid die kommunale Steuer an das Land NRW abführen. Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Stadt Dresden, sieht aktuell jedoch keine Möglichkeit für eine Besteuerung von Wettbüros in seiner Stadt, denn die Entscheidung aus NRW ist kein einheitlich rechtsgültiger Entscheid. Ob in Zukunft eine allgemein gültige Wettbürosteuer erhoben werden soll, wird sich durch die