Einführung einer Wettbürosteuer

Sportwetten Grevenbroich

Die Stadt Grevenbroich führt ab dem 01. Januar 2017 eine Steuer für Wettbüros ein. Bisher wurde eine solche Steuer nur von Spielhallenbetreibern gezahlt. Die Betreiber von Wettlokalen sollen ab Januar für jede 20 Quadratmeter Fläche 200 Euro zahlen. Monika Stirken-Hohmann, Kämmerin der Stadt Grevenbroich, schätzt die zusätzlichen Einnahmen durch die neue Steuer auf etwa 36.000 Euro.
Eindämmung steht im Vordergrund
Die Stadt möchte mit der Einführung der Wettbürosteuer primär verhindern, dass weitere Wettlokale eröffnet werden. Derzeit gibt es in der Stadt Grevenbroich fünf Wettbüros. Studien zufolge haben Live – Wetten neben Glücksspielautomaten das zweithöchste Suchtpotenzial. Der Bürgermeister der Stadt Grevenbroich, Klaus Krützen, möchte aus diesem Grund die Zahl der Wettbüros eindämmen und damit effektiv gegen Spielsucht vorgehen. Der Steuersatz von 200 Euro für jede angefangenen 20 Quadratmeter ist bisher gängig und wird so bereits in anderen Gemeinden umgesetzt. Die Verabschiedung der Steuer muss nun noch von verschiedenen Ausschüssen genehmigt werden und soll


Hinter den Kulissen

Studie Spielsucht

Die Vorgaben für Spielhallen sind streng geregelt. Nach dem Glücksspielstaatsvertrag müssen Mitarbeiter süchtige Spieler erkennen und auf Ihr Verhalten aufmerksam machen. Das besagt zumindest die Theorie. Glaubt man den Behörden werden Spielhallen regelmäßig und bis zu 150 Mal pro Jahr überprüft. Doch wie sieht die Realität aus? Gerhard Meyer, Professor im Bereich Psychologie und Kognitionsforschung, ist der Frage auf den Grund gegangen und hat Spielhallen in Bremen überprüfen lassen.
Ergebnis der Studie
Das Ergebnis dieser Studie ist erschreckend. In Deutschland gibt es 215.000 Spieler, die als pathologische Spieler eingestuft werden. Hinzu kommen laut einer Bundesstudie 241.000 problematische Spieler. Wie gut sich diese schützen lassen können und ob das Personal in Spielhallen rechtzeitig einlenkt, zeigt die neue Studie von Gerhard Meyer. Der Professor hat in Bremen durch Studenten überprüfen lassen, ob die Vorgaben in den Spielhallen eingehalten werden und ob das Personal rechtzeitig einschreitet und süchtige Spieler erkennt und Ihnen Hilfestellungen bietet. Die


Neues Vergnügungsstättenkonzept geplant

Opladen

Im Leverkusener Stadtteil Opladen gibt es aktuell neun Spielhallenbetreiber. Wie viele davon auch in Zukunft Spielstätten betreiben dürfen, ist derzeit noch unklar und wird sich bis spätestens 2017 klären müssen. Sehr wahrscheinlich werden jedoch nicht alle der neun Konzessionen im kommenden Jahr erneut verlängert.
Mindestabstand ab 2017
Viele der Glücksspielanbieter in Opladen betreiben mehrere Spielstätten, darunter auch vereinzelt Wettbüros. Hintergrund der im kommenden Jahr auslaufenden Konzessionen ist der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2012, der den Betreibern eine fünfjährige Übergangsfrist gewährt hatte. Spätestens ab November 2017 läuft diese Frist aus. Die Betreiber aus Leverkusen müssen bis dahin eine neue Konzession beantragen, insofern Sie Ihren Betrieb weiter aufrechterhalten möchten. Diese gesetzlichen Änderungen betreffen im Stadtteil Opladen 22 Spielhallenstandorte. Die Voraussetzung für eine neue Lizenz ist der neu festgelegte Mindestabstand von 350 Metern. Dieser gilt sowohl zwischen zwei Spielhallen als auch zwischen Spielstätten und Kinder – und Jugendeinrichtungen. Weiterhin wurde bereits im Jahr 2012 festgelegt,


Neue Regeln für Wettbüros

Wettbüro Lizenzvergabe

Vor fünf Jahren wurde die Lizenzvergabe für Wettbüros auf 20 Lizenzen in der Bundesrepublik Deutschland begrenzt. Nun soll diese Regelung, gegen die in der Vergangenheit einige Betreiber geklagt hatten, abgeschafft werden. Stattdessen sollen Wettlokale nach qualitativen Kriterien beurteilt werden und nur nach Erfüllung dieser eine Genehmigung erhalten, darauf hatten sich die Ministerpräsidenten der 16 Länder kürzlich geeinigt.
Die Lizenzvergabe wurde überarbeitet
Wettangebote im Netz sollen langfristig auch schärfer kontrolliert werden, derzeit liegen allerdings noch keine Entwürfe dazu vor. Die Vergabe von Lizenzen wurde in vergangener Zeit durch den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) durchgeführt. Bouffier forderte bereits seit längerer Zeit eine Überarbeitung der Lizenzvergabe und damit auch eine Änderung der Gesetzeslage. Um eine Lizenz für den Betrieb eines Wettbüros zu erhalten, müssen neuerdings verschiedene qualitative Standards erfüllt werden. Betreiber von Wettbüros müssen nachweisen, dass Sie den Spielerschutz beachten und keine Geldwäsche betreiben. Zuvor konnte jeder Betreiber eines Wettbüros eine Lizenz für sein


Neue Einnahmequelle für den Staat

Wetten Steuereinführung

Die Stadt Neuss diskutiert derzeit über die Einführung einer Wettbüro – Steuer. Die Verabschiedung einer solchen Steuer könnte eine zusätzliche Einnahmequelle für die Stadt werden. In Krefeld wurde die Wettbüro – Steuer bereits im Jahr 2014 beschlossen. Eine Steuer für Wettbüros könnte ein Teil des neuen Vergnügunssteuerkonzeptes der Stadt Neuss werden. Am 27. Oktober findet dazu eine Abstimmung im Rathaus statt.
100.000 Euro pro Jahr
Die SPD hat sich bereits klar dafür ausgesprochen, während die CDU zwar nicht abgeneigt, aber dennoch unentschlossen ist. Ein weiterer Bestandteil des neuen Vergnügunssteuerkonzeptes ist die Begrenzung von Casinos, Spielhallen und Wettbüros auf bestimmte Stadtbereiche. Eine Wettbüro – Steuer könnte demnach dazu beitragen, dass sich Wettbüros zukünftig nicht mehr völlig unkontrolliert ausbreiten können. Gleichzeitig könnte die Stadt pro Quadratmeter eines Wettlokals mitverdienen. Die Stadt Krefeld, an der sich die Stadt Neuss orientiert, hat für jeden Quadratmeter eines Wettlokals Steuerabgaben von 10 Euro pro Monat festgelegt. Schätzungen zufolge


Jackpot geknackt

Eurojackpot Baden - Württemberg

Ein Deutscher hat den Eurojackpot geknackt. Der Rekordgewinn von 90 Millionen Euro geht an einen Spieler aus Baden – Württemberg. Der Gewinner steht seit der Ziehung am vergangenen Freitag fest. Er hatte mit der Zahlenreihe 7-10-25-39-42 und den Zusatzzahlen 3 und 6 als Einziger alle 6 Zahlen plus 2 Zusatzzahlen richtig getippt.
Rekordsumme von 90 Millionen Euro
Der Mann aus Baden – Württemberg löst damit den bisherigen Rekordhalter aus Tschechien ab. Dort wurde der Eurojackpot im vergangenen Jahr von einem tschechischen Spieler geknackt. Der bisherige deutsche Rekord wurde von einem Mann aus Nordhessen gehalten. Dieser gewann erst Anfang August 2016 einen Megajackpot von 84,8 Millionen Euro. Neben dem Gewinner vom Freitagabend gibt es 8 weitere Spieler, die jeweils 5 Richtige und eine der Zusatzzahlen richtig getippt hatten. Unter den glücklichen Gewinnern sind 5 deutsche Spieler aus den Bundesländern Hessen, Baden – Württemberg, Sachsen und Bayern. Jedem Gewinner stehen 2,8 Millionen Euro zu.


Raubüberfälle in Potsdam

In diesem Jahr häuften sich die Überfälle auf Potsdamer Spielcasinos. Erst im Juli wurde ein Tatverdächtiger festgenommen, der mit mindestens zwei der schweren Raubüberfälle in Verbindung gebracht wird. Die Ermittlungen laufen immer noch auf Hochtouren.
Die Tat vom 04. Juli
Der letzte Überfall auf das Spielcasino im Kirchsteigfeld fand am 04. Juli statt. Die Täter flüchteten anschließend mit einem dunklen Wagen. In der Nacht vom 04. Juli überfielen zwei Männer gegen 2:30 die Spielstätte im Kirchsteigfeld. Dabei fesselten die beiden maskierten Täter die 50 – jährige Angestellte nachdem Sie reichlich Geld von Ihr gefordert hatten und verschwanden. Die Frau erlitt einen Schock. Der Überfall vom 04. Juli auf das Spielcasino im Kirchsteigfeld war nur einer von einer ganzen Überfallreihe zwischen März und Juli 2016. Doch erst Ende Juli wurde ein Tatverdächtiger festgenommen gegen den die Ermittlungen bis heute andauern. Der Mann sitzt weiterhin in Untersuchungshaft während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wie


Zwangsausschüttung in Meppen

Lotto Emsland

In der niedersächsischen Stadt Meppen gab es schon lange keinen Lottogewinner mehr. Die letzten 12 Ziehungen brachten keinen Gewinner hervor und der Jackpot vergrößerte sich auf satte 31 Millionen Euro. Nach den Regeln der deutschen Lottogesellschaften findet nach der zwölften erfolglosen Ziehung eine Zwangsausschüttung des Lottojackpots statt.
Die verschiedenen Gewinnklassen
Die Deutsche Lotto- und Totogesellschaft schreibt vor, dass der Jackpot spätestens in der 13.ten Ziehung ausgeschüttet werden muss. Wer träumt nicht davon eines Tages einen großen Lottogewinn ausgezahlt zu bekommen? In der Stadt Meppen rückte dieser Traum vor knapp 2 Wochen für jeden Lottospieler ein Stück näher. Denn am Mittwoch, den 14.09.2016, fand dort eine Zwangsausschüttung statt – der Jackpot enthielt 31 Millionen Euro. In einem solchen Fall gibt es mehrere Möglichkeiten der Gewinnverteilung. Gibt es einen oder mehrere Gewinner der Klasse 1, wird der Inhalt des Jackpots gleichmäßig unter Ihnen aufgeteilt. Wenn keiner der Spieler die 6 Richtigen plus Superzahl getippt


Neue Gesetze stoßen auf Widerstand

Spielhallen in Papenburg

Der Jungunternehmer Jan Hendrik Meiners ist Betreiber mehrerer Spielhallen in Papenburg. Durch die geänderte Gesetzeslage muss auch er unter Umständen im kommenden Jahr einige seiner Spielhallenbetriebe schließen. Viele seiner 30 Spielautomaten befinden sich derzeit in Kneipen und Gaststätten. Daneben betreibt Meiners drei eigenständige Spielhallen, die er kürzlich von seinem Vater übernommen hat.
Losverfahren geplant
Die neuen Auflagen für Spielhallen, die ab dem 01. Juli 2017 umgesetzt werden sollen, könnten eine deutliche Einschränkung für den Betrieb des Jungunternehmers bedeuten. Der 22 – jährige Meiners kündigte bereits an im Ernstfall zu klagen und sich gegen die Gesetzeslage und das anstehende Losverfahren zu wehren. Spielhallen sollen ab kommenden Jahr einen Mindestabstand von 100 Metern zueinander einhalten. Erfüllen mehrere Spielhallen die geforderten Bedingungen soll ein Losverfahren darüber entscheiden, welcher Betrieb weiterhin bestehen bleiben darf. Viele Betreiber sehen sich aufgrund des willkürlichen Losverfahrens in Ihrer Existenz bedroht und drohen, wie Jan Hendrik Meiners, mit Gegenklagen. Die Unterstützung


Alleingang Hessens wird kritisiert

Wettbüro

Das Land Hessen will in Zukunft härter durchgreifen und Wettbüros ohne Lizenz strenger bewachen. Anbietern ohne entsprechende Lizenz drohen hohe Geldstrafen, wenn diese sich nicht an die Auflagen des hessischen Ministerpräsidenten halten. Um dem starken Anstieg an Wettlokalen entgegenzuwirken, plant Hessen nun die Einführung einer “Duldung”. Diese kann von Anbietern ohne Konzession beantragt werden und soll vorerst eine Übergangslösung sein.
Einführung einer Duldung
Eine Chance auf eine Duldung haben alle Wettanbieter, die nachweisen können, dass Sie sich an den Spieler – und Jugendschutz halten und dementsprechend niemanden unter 18 Jahren wetten lassen und Wettlimits für Spieler festlegen. Daneben muss jeder Antragsteller eine Bürgschaft in Höhe von 367 000 Euro zahlen. Alle Wettbüros, die den Antrag auf Duldung nicht bis Mitte November stellen, sollen bestraft werden. Neben einem Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten und einer hohen Geldstrafe, dürfen diese Anbieter dann keine Wetten in Hessen mehr anbieten. Mit der Einführung einer Duldung versucht das Land