Neue Einnahmequelle für den Staat

Wetten Steuereinführung

Die Stadt Neuss diskutiert derzeit über die Einführung einer Wettbüro – Steuer. Die Verabschiedung einer solchen Steuer könnte eine zusätzliche Einnahmequelle für die Stadt werden. In Krefeld wurde die Wettbüro – Steuer bereits im Jahr 2014 beschlossen. Eine Steuer für Wettbüros könnte ein Teil des neuen Vergnügunssteuerkonzeptes der Stadt Neuss werden. Am 27. Oktober findet dazu eine Abstimmung im Rathaus statt.

100.000 Euro pro Jahr

Die SPD hat sich bereits klar dafür ausgesprochen, während die CDU zwar nicht abgeneigt, aber dennoch unentschlossen ist. Ein weiterer Bestandteil des neuen Vergnügunssteuerkonzeptes ist die Begrenzung von Casinos, Spielhallen und Wettbüros auf bestimmte Stadtbereiche. Eine Wettbüro – Steuer könnte demnach dazu beitragen, dass sich Wettbüros zukünftig nicht mehr völlig unkontrolliert ausbreiten können. Gleichzeitig könnte die Stadt pro Quadratmeter eines Wettlokals mitverdienen. Die Stadt Krefeld, an der sich die Stadt Neuss orientiert, hat für jeden Quadratmeter eines Wettlokals Steuerabgaben von 10 Euro pro Monat festgelegt. Schätzungen zufolge könnten die Einnahmen der Stadt Neuss durch eine Wettbüro -Steuer bei circa 100.000 Euro liegen.

Das Vorbild Krefeld

Dem Vorbild der Stadt Krefeld sind bereits andere Städte wie die Stadt Moers gefolgt. Dort wird zum 01. Januar 2017 eine Wettbüro – Steuer eingeführt, die sich am Steuersatz der Stadt Krefeld orientiert. Damit sollen jährlich in etwa 50.000 Euro in die Stadtkasse von Moers fließen. Geht es nach der SPD ist die Entscheidung über die Einführung der Wettbüro – Steuer in Neuss bereits gefallen. Ob sich auch die CDU dafür stark macht, wird sich am Donnerstag herausstellen. Einfluss auf die Entscheidung am Donnerstag werden unter anderem auch Auswertungen aus Unterlagen von Städten haben, die bereits Erfahrung mit der Steuereinführung sammeln konnten.

Quelle: rp-online.de