Mit eigenen geologischen Daten zum Gewinn

Das Zahlenlotto ist seit Jahren ein gewinnbringender Teil der Lotto-Toto GmbH. Seit einiger Zeit denkt man jedoch über Alternativen zum Lottospiel nach, denn auch wenn das Zahlenlotto bisher noch den größten Anteil der Spieleinsätze ausmacht, gibt es in diesem Bereich nur noch wenig Wachstum. Im vergangenen Jahr wurden allein über 18 Millionen Euro im Südwesten des Landes gewonnen. Man könnte anhand dieser Zahlen fast vermuten, dass sich die Gewinnsummen abhängig von den eingesetzten Beträgen verändern. Bei einem Durchschnittseinsatz von 95 Euro wurden in Baden insgesamt ganze elf Millionen Euro als Gewinn ausgezahlt. Vergleicht man diese Zahlen mit Konstanz, kann man feststellen, dass dort sowohl der durchschnittliche Einsatz als auch die ausgezahlte Gewinnsumme im Ganzen deutlich unter den Werten liegen.

Zahlenlotto ist noch gewinnbringend

Beate Caspers-Merk, Geschäftsführerin der staatlichen Toto-Lotto Gesellschaft bestätigte diesen Trend. 2015 lag der Gesamtumsatz der Lottogesellschaft bei 946 Millionen Euro und damit fünf Prozent über den Zahlen aus 2014. Von 2013 auf 2014 gab es jedoch einen kleinen Gewinneinbruch. Dass das Lottogeschäft auch einen erheblichen Anteil an das Land auszahlt, kann man an folgenden Zahlen erkennen. Bei Gewinnsummen von 463,5 Millionen Euro insgesamt wurden 372,9 Millionen an das Land ausgezahlt. Noch immer stammt der Hauptumsatz mit 55,3 Prozent aus dem Zahlenlotto. Das Wachstum dieses Marktes scheint allerdings mit einem Plus von 1,6 Prozent erschöpft, wohingegen das Eurolotto ein Wachstum um 33,3 Prozent erreichte.

Mit neuer Alternative kann man Glück teilen

Eine große Konkurrenz sieht Caspers-Merk in den immer populärer werdenden Sportwetten, auch wenn es für diese Glücksspielsparte noch keine gesetzliche Grundlage gibt. Nun hat man sich eine Alternative überlegt, die sich noch in diesem Jahr durchsetzen soll. Entscheidend sind die Geodaten des Wohnortes. Gewinnbringend ist dies einerseits für den Hauptgewinner, andererseits wiederum für Spieler in der Gegend. Hinzu kommt, dass der Hauptgewinner mitentscheiden kann, in welchen sozialen Sektor die Gewinnabgaben fließen sollen.

Quelle: stuttgarter-zeitung.de