Kontrolle aller Spielhallen

Casino Gladbeck

Im November nächstes Jahres endet die fünfjährige Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages. Demnach müssen alle Spielhallen eine neue Lizenz beantragen und nachweisen, dass sie den geänderten Mindestabstand untereinander und zu Schulstätten einhalten. Für die 25 in Gladbeck ansässigen Spielbetriebe wurde ein Mindestabstand von 350 Metern zu Schulbetrieben und anderen Spielstätten festgelegt. Spielhallenkomplexe sollen ab Ende des kommenden Jahres komplett abgeschafft werden.

Frist endet 2017

Für die Spielhallen gilt weiterhin, dass jeder Spielbetrieb dann auch nur noch bis zu 12 Spielautomaten aufstellen darf. Betreiber sind außerdem dazu verpflichtet, die Vorschriften bis Ende November 2017 umzusetzen, bis dahin können sie einen Antrag auf erneute Prüfung bei der Stadt Gladbeck stellen. Sollten die neuen Rahmenbedingungen bis dahin nicht erfüllt werden, muss der Betrieb geschlossen werden. Ob alle der 25 Spielhallen in Gladbeck überhaupt einen erneuten Lizenzantrag stellen, zeigt sich in den nächsten Wochen. Denn viele Betreiber wissen von vornherein, dass ihre Spielhalle die neuen Rahmenbedingungen nicht erfüllen wird und verzichten daher auf den Prüfungsantrag.

Wettbüros sind nicht betroffen

Für Casinobetreiber, die wissen, dass sie den geforderten Mindestabstand nicht einhalten können oder andere Rahmenbedingungen nicht erfüllen können, gibt es die Möglichkeit den Kontakt mit der Gladbecker Stadtverwaltung aufzunehmen, um dann nach etwaigen Lösungen zu suchen. Die Stadtverwaltung stellt sich jedoch schon auf einige erneute Lizenzanträge ein. In der Vergangenheit haben alle Spielhallen in Gladbeck bereits ihren Namen an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Spielhallen dort dürfen seit 2011 nicht mehr das Wort „Casino“ im Namen enthalten. Die neuen Anforderungen an Glücksspielbetriebe betreffen derzeit nur die Spielhallen. Wettlokale sind von diesen Änderungen im nächsten Jahr vorerst nicht betroffen.

Quelle: derwesten.de