Geldstrafe verhängt

Bußgeld Spielcasino

Ein Betreiber eines illegalen Spielcasinos aus Berlin Mitte wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 41.500 Euro verdonnert. In Berlin Mitte wird seit einiger Zeit vermehrt gegen Betreiber illegaler Spielstätten vorgegangen. Wie sich zeigt sehr erfolgreich. Das verhängte Urteil könnte der Beginn einer Reihe von Urteilen sein, denn es liegt nahe, dass der Fall Berlin Mitte kein Einzelfall ist.

Fehlende Lizenzen

Illegale Spielhallen sind ein weit verbreitetes Phänomen in Berlin. Der Betreiber der illegalen Spielhalle in Wedding wurde zu 41.500 Euro Bußgeld verurteilt. In der hohen Bußgeldsumme enthalten sind 1000 Euro Strafe für das Fehlen einer Spielhallenlizenz und weitere 500 Euro für die nicht vorhandene Geeignetheitsbescheinigung des Betreibers. Weiterhin wurde eine Verfallssumme in Höhe von 40.000 Euro festgelegt. Diese Summe wurde mithilfe einer Computersoftware durch das LKA bestimmt. Die Verfallssumme beschreibt die Geldsumme, die der Betreiber durch die Spielhalle vermutlich erwirtschaftet hat – in diesem Fall 40.000 Euro. Gleichzeitig ist es auch der Geldbetrag, der nun wieder zurückgezahlt werden muss.

Erleichterung im Bezirksstadtrat

Carsten Spalleck, Bezirksstadtrat von Berlin Mitte, ist froh über den Erfolg des Ordnungsamtes. Er sieht in dem Vorfall ein abschreckendes Beispiel für Betreiber von illegalem Glücksspiel. Der Bescheid gegen das Spielcasino in Wedding wurde bereits im Februar dieses Jahres durch das Ordnungsamt Mitte verhängt. Neben der verhängten Geldstrafe, die aufgrund des illegalen Spielhallenbetriebs verhängt wurde, wurde außerdem eine Vermögensabschöpfung verordnet. Bezirksstadtrat Spalleck gab außerdem an, dass es noch eine weitere Möglichkeit gibt, illegale Spielhallen zukünftig aufzudecken. Er hofft, dass auf diesem Weg die bisher illegal erwirtschafteten Gewinne wieder eingezogen werden können und Straftaten rechtzeitig aufgedeckt werden können.

Quelle: bz-berlin.de