888, Amaya und GVC Holdings geben Gebote für Bwin.Party ab

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Das Unternehmen Bwin.Party sucht momentan nach einem Käufer. Vor kurzem gab Casino-Riese 888 sein Gebot ab, wobei die Höhe allerdings nicht mitgeteilt wurde. Das Angebot von 888 ist eine Mischung aus Geld und Aktien-Teilhaberschaft und die Mehrheit der Aktionäre des Unternehmens haben dem Angebot und seiner Höhe zugestimmt.

Nach dem Gebot von 888 Holdings gaben auch Amaya Gaming zusammen mit GVC Holdings ein Gebot ab, um gegen die Übernahmepläne von 888 vorzugehen. Das Gebot des Zusammenschlusses der beiden Unternehmen liegt bei 1,5 Milliarden Euro. Amaya hat bereits PokerStars und FullTilt in seinem Besitz, die beiden größten Poker-Netzwerke der Welt.

Das Unternehmen Bwin.Party wurde 2011 aus den zwei Firmen Party Gaming und Bwin Interactive Entertainment gegründet. Mittlerweile beschäftigt es über 2.300 Mitarbeiter in mehreren Ländern und verzeichnete letztes Jahr Umsätze von knapp 612 Millionen Euro.

Die Unternehmensgruppe 888 Holdings ist nicht ganz so groß wie Bwin.Party, gehört aber zu einem der größeren Glücksspiel-Anbieter. Es gibt hier Poker, Sportwetten, Live-Casino, 888 Online Casino und Bingo Spiele. Das Unternehmen beschäftigt knapp 1.800 Mitarbeiter und verzeichnete letztes Jahr Umsätze von 412 Millionen Euro.

Amaya Gaming ist ein kanadisches Glückspiel-Unternehmen, das sich vor allem auf Poker, Casino, Sportwetten und Lotterien spezialisiert hat. GVC Holdings ist ein Buchmacher, der von der Isle of Man operiert und unter anderem Sportingbet und Casino Club betreibt.

Bwin.Party möchte sich nun in den nächsten zwei Wochen entscheiden, welches Angebot sie akzeptieren werden. Auch diese Übernahme ist wieder einige richtig große in der Welt des Internets Glücksspiels.

Quelle: www.nytimes.com